Foto: Maxim Schulz
Foto: Claudia Höhne
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Die Elbphilharmonie gilt als neues Hamburger Wahrzeichen. Das Konzerthaus wurde vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen und symbolisiert das maritime und kontrastreiche Flair der Hansestadt aus Tradition und Moderne, Kreativität und Weltoffenheit.
Den Kern der Elbphilharmonie bildet der Große Saal mit 2.100 Plätzen. Mit seinen rings um die Bühne ansteigenden Publikumsrängen eröffnet er ein völlig neues Musikerlebnis. Daneben gibt es den multifunktionalen Kleinen Saal mit 550 Plätzen und mehrere Kaistudios, in denen unter anderem die interaktive »Instrumentenwelt« untergebracht ist.
Seit ihrer feierlichen Eröffnung am 11. Januar 2017 hat sich die Elbphilharmonie als absoluter Publikumsmagnet erwiesen. Pro Jahr besuchen etwa 4 Millionen Gäste die Plaza, die öffentliche Aussichtsplattform an der Nahtstelle zwischen Sockel- und Glasbau. Gut 600 Konzerte locken pro Saison ca. 800.000 begeisterte Zuhörer an. Ob Klassik, Jazz, World oder Familienkonzerte – hier kommt jeder auf seine Kosten. Denn die Elbphilharmonie versteht sich als »Haus für alle«. Daher ist ihr Musikprogramm abwechslungsreich und einladend und bietet sowohl dem Kenner als auch dem Einsteiger mitreißende Hörerlebnisse.
Hamburg verfügt mit der traditionsreichen Laeiszhalle am Johannes-Brahms-Platz über ein weiteres exzellentes Konzerthaus, das immer einen Besuch wert ist. Der Name geht auf die Reederfamilie Laeisz zurück, die das Haus stiftete. Seit der Eröffnung 1908 als größtes und modernstes Konzerthaus ihrer Zeit spielt die Laeiszhalle eine führende Rolle im Kulturleben Norddeutschlands. Mehr als 400.000 Besucher kommen jedes Jahr. Im wunderschönen neobarocken Großen Saal mit etwa 2.000 Plätzen traten schon legendäre Künstler wie Richard Strauss und Maria Callas auf.
Laeiszhalle und Elbphilharmonie werden aus einer Hand geführt.